Through the Feline Eye

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Through the Feline Eye ist eine Einladung, Wahrnehmung neu zu denken.
Diese Arbeit begreift das Auge der Katze nicht als Motiv, sondern als Bewusstseinsraum. Es ist kein Objekt der Betrachtung, sondern eine Schwelle zwischen Welten.

Katzen blicken nicht oberflächlich. Sie sehen mit einer Präsenz, die dem Menschen fremd geworden ist. In ihren Augen existieren Zeit, Kontrolle und Distanz nur eingeschränkt. Wer diesen Bildern begegnet, verliert den gewohnten sicheren Standpunkt des Betrachtenden und tritt in einen stillen Dialog ein.

Die extreme Nähe der Makroaufnahmen dient nicht der Sensation, sondern der Offenlegung. Texturen, Farben und Licht führen nicht zur Angst, sondern zu Respekt. Diese Augen konfrontieren nicht – sie bezeugen. Sie fordern nichts, und gerade darin liegt ihre Kraft.

Through the Feline Eye verweigert eine menschliche Perspektive.
Die Serie lädt dazu ein, Gast in der Wahrnehmung eines anderen Wesens zu sein. Es ist kein Akt der Kontrolle, sondern ein Moment der Hingabe und des Zuhörens.

Der Blick kehrt sich um. Nicht wir betrachten das Tier.Wir werden gesehen.In dieser Umkehr liegt die Essenz der Arbeit.
Eine stille Erinnerung daran, dass Sehen mehr ist als Beobachten es ist Beziehung.